Verlorene Chancen?

In dieser Artikelserie erhaltet ihr umfangreiches Wissen über Online-Marketing. So geballtes Wissen ist erfahrungsgemäß leider oft spröde und unverdaulich. Ein Grund warum viel, eigentlich interessante, Lektüre oft nach kurzer Zeit weggelegt wird.

Verlorene Chancen?

Start der neuen Artikelserie!

Es soll euch aber leicht fallen und ihr sollt Spaß daran haben diese vielen Infos zu lesen, zu verdauen und vor allem erfolgreich umzusetzen.

Deshalb habe ich die vielen Fakten und Strategien um erfolgreich Online-Marketing einzusetzen, in eine Erzählung verpackt. Diese Erzählung präsentiere ich in kurzen und gut verdaulichen Abschnitten.

Damit schmecken sie immer gut und machen Appetit auf mehr!

Ich hoffe ihr habt Spaß daran und ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem Online-Marketing. 

Über Kommentare, Fragen oder Zuschriften an mich freue ich mich und verspreche, ich werde auf jede Zuschrift antworten.

Der Gescheiterte!

Die Stunden verstreichen, ganz selten wirft jemand verstohlen ein oder zwei Münzen in den abgegriffenen Hut, der vor einem ordentlich gekleideten Mann liegt. Dieser sitzt mit gebeugtem Kopf da und würdigt die Vorübergehenden keines Blickes. Da bleibt ein jüngerer Mann vor ihm stehen, wartet bis der Mann den Blick hebt und spricht ihn dann an.

Eine Viertelstunde später sitzen die beiden in einem Straßencafé, jeder eine Tasse Kaffee vor sich und der Mann mit dem Hut beißt genüsslich in ein noch ofenwarmes Croissant. Mit Schokolade gefüllt, stellt er genussvoll fest.

Zeit verstreichen
Kaffee trinken

Der jüngere Mann ist immer noch verblüfft, dass der ältere ein gut gehendes Geschäft hatte. Von seinem Vater geerbt und nach Altväterart weitergeführt. Der ältere erzählt, ohne jedes Selbstmitleid, dass er einfach nicht den massiven und schnellen Wechsel des Kundenverhaltens realisiert hatte. Die ganze Digitalisierung, sagt er mit bitterem Unterton, war ihm einfach suspekt. Er habe Marketing studiert, aber zu seiner Zeit waren diese Strategien einfach noch nicht bekannt. Er zuckt die Schultern und erklärt, er habe nie die Zeit gefunden sich up to date zu halten. „Mächtig schwerer Fehler!“ seufzt er, in Anlehnung an einen Film mit Schwarzenegger.

Die Geschäfte liefen gut, er war ein guter Verkäufer, bemerkt er stolz. Aber ohne es zu bemerken oder es wahr haben zu wollen, benötigte er immer mehr Zeit mit der Anbahnung neuer Abschlüsse. Zeit, die ihm an anderer Stelle fehlte, ohne dass er es bemerkt habe. So gingen die Umsätze immer stärker zurück und die Verbindlichkeiten stiegen.

Schließlich häuften sich die unerfreulichen Gespräche mit der Bank und dann ging alles ganz schnell. „Ich beklage mich nicht“ sagte der ältere „es ist mein Fehler, dass ich geglaubt hatte mein verkäuferisches Talent würde die Firma am Leben erhalten. Meine Marketing Kenntnisse waren hoffnungslos veraltet und ich habe den Zug der Digitalisierung verpasst.“

Er zuckt mit den Schultern, bedankt sich höflich bei dem jüngeren für die Einladung zum Kaffee und lässt diesen nachdenklich schweigend zurück.

ich kann dir helfen
Mann
Social media

Der Jüngere kämpft auch mit zunehmenden Kundenschwund, hat sich allerdings längst mit den aktuellen Technologien befasst und festgestellt, dass trotz vollmundiger Versprechen diverser Web Gurus der Traffic sich in mikroskopischen Zahlen bewegt. Keine Rede davon, dass tausende von Interessenten täglich seine Website besuchen. Warum das so ist, sagte ihm keiner dieser selbsternannten Gurus. Ein paar boten gegen horrende Stundensätze Unterstützung an oder wollten ihm teure, umfangreiche Videokurse andrehen. Darauf verzichtete er dankend.

Es kamen nebulöse Hinweise wie: die Zielgruppe wäre zu ungenau, die Zielgruppe wäre zu klein, eine Landingpage würde fehlen, die Social-Media-Kanäle würden nicht berücksichtigt, der passende Content fehle. Tausende von dämlichen, nichtssagenden Sprüchen.

Die Bedienung kommt und reißt ihn aus seinen Überlegungen. Er bestellt noch einen Kaffee und nach kurzem Zögern auch so ein Schoko Croissant. Das sah ja richtig lecker aus. Während er das warme Schoko Croissant auf der Zunge zergehen lässt, ziehen die letzten Wochen und Monate in Gedanken vorüber.

Während er das warme Schoko Croissant auf der Zunge zergehen lässt, ziehen die letzten Wochen und Monate in Gedanken vorüber.

Viel Geld zum Fenster raus geworfen, viel Zeit investiert und der Erfolg war weniger als Null! Was heißt schon Digitalisierung? Sprüche, wie „in 4 Wochen zum Umsatz Millionär“ und ähnliches treiben ihm mittlerweile nur noch die Zornesröte ins Gesicht. Wenn es so weitergeht, kann er bald seinen Hut nehmen und sich dem Älteren anschließen. Da fallen ihm die Zeilen aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht ein „Mach einen Plan und noch einen Plan und sei ein großes Licht, funktionieren werden beide nicht“.

Er beschließt für sich, dass diese Zeilen auf ihn nicht zutreffen dürfen. Seit Monaten liest er sich durch zig-Artikel und Newsletter, wälzt Bücher und hat leidvoll erfahren was alles nicht geht.

Was ist zu tun?

‚Ich brauche eine Strategie und kein rumprobieren. Kein, das ist der neueste und beste Hype, sondern ein klar zielorientiertes Vorgehen‘. Aber, ermahnt er sich, ohne teure Experimente. Ihm ist klar, entweder nimmt er sehr viel Geld in die Hand, das er nicht hat und spart damit Zeit oder er lässt sich Zeit und spart Geld. Da investiert er doch lieber Zeit, das ist sein fester Entschluss. Er zahlt und eilt in sein Büro.

Kaffee
Finger

Fortsetzungen folgen…

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