Social Media Reputation Teil 1

Social Media Reputation Teil 1

Hast Du diesen Begriff schon einmal gehört?

Social Media Reputation kommt Dir bekannt vor, Du weißt aber nicht so genau was Du darunter verstehen sollst?

Nun, da befindest Du Dich in bester Gesellschaft, für viele Menschen ist dieser Begriff nur mit nebulösen Vorstellungen verbunden.

Also nähern wir uns, ja Du und ich, diesem Begriff jetzt ebenso vorsichtig und wie systematisch.

Social Media Reputation, Teil-1

Versuch einer Begriffserläuterung

Zuerst zerlegen wir den Begriff in seine Bestandteile. Das ist noch einfach, dass es drei Hauptworte sind die schlicht aneinander gereiht wurden.

Nämlich: Social, Media und Reputation

In früheren Zeiten wären wir an den Bücherschrank gegangen, hätten uns den Brockhausband R bis S und den Band M bis O gegriffen und nachgeschlagen.

Begriffserklärung „Reputation“

Heute „googeln“ wir und sehen was Google zu Reputation sagt.

Das ist ein Wort, dessen Begriffserläuterung vielen schwer fällt. Uns selbstverständlich nicht, aber der Wissbegierde folgend sehen wir uns die Erläuterung die Wikipedia anbietet, trotzdem an:

Reputation (lat. reputatio „Erwägung“, „Berechnung“) bezeichnet in der Grundbedeutung den Ruf (veraltend: den Leumund) eines Menschen, einer Gruppe oder einer Organisation.

Eine hohe Reputation wird gleichgesetzt mit einem guten Ruf bzw. mit einem hohen Ansehen. Reputation kann in der Terminologie Pierre Bourdieus auch als symbolisches Kapital verstanden werden, also als eine soziale Ressource, die auf kollektiver Anerkennung des ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals des Reputationsträgers basiert und diesen mit gesellschaftlicher Legitimität sowie diskursiver Definitionsmacht ausstattet.

Bei Unternehmen zählt Reputation zum immateriellen Vermögen und ist Bestandteil des Firmenwertes wie beispielsweise auch Patente und Markenrechte.

Wir sehen, Reputation ist doch nicht so ganz einfach zu erklären, auch wenn es ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens ist, der uns meist nicht so ganz bewusst war oder ist.

Begriffserklärung „Social“

Sehen wir uns den Begriff Social an:

Social bezieht sich auf die Interaktion von Menschen und anderen Organismen untereinander und ihre kollektive Koexistenz.

Das ist schon eine deutlich kürzere und prägnante Begriffsdefinition!

Begriffserklärung „Media“

Zum Schluss sehen wir uns noch den Begriff Media an, allerdings am besten gleich in Verbindung mit dem Wort Sozial.. Auch hier bemühen wir wieder Wikipedia:

Social Media“ (auch soziale Medien) bezeichnen digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

Soziale Interaktionen und kollaboratives Schreiben (manchmal in Anlehnung an den englischen Begriff auch ‚Kollaboration‘ genannt) in sozialen Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe (one to many) in sozial-mediale Dialoge (many to many).

Zudem sollen sie die Demokratisierung von Wissen und Informationen unterstützen und den Benutzer von einem Konsumenten zu einem Produzenten entwickeln. Demnach besteht weniger oder kein Gefälle zwischen Sender und Rezipienten (Sender-Empfänger-Modell). Als Kommunikationsmittel werden dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen von Inhalt, unterstützt von interaktiven Anwendungen, betont auch der Begriff Web 2.0.

Bist Du jetzt erschlagen von dieser Menge an Definitionen?!

Weißt Du jetzt überhaupt nicht mehr was Du von dem Begriff Social Media Reputation halten sollst?

erschlagenKeine Bange, wir wenden uns jetzt von den mehr wissenschaftlichen Begriffserläuterungen ab und widmen uns in den nächsten Kapiteln den konkreten und praktischen Kontexten des Begriffs Social Media Reputation.

C2C, B2C, B2B

Jetzt fragst Du Dich, was es mit diesen Kürzeln auf sich hat.

  • C2C (= Consumer to Consumer) habe ich eben kreiert und bezeichnet den Informationsaustausch zwischen Personen in sozialen Netzen.
  • B2C (= Business to Consumer) steht für Geschäftsbeziehungen und den Informationsaustausch zwischen Firmen und Personen.
  • B2B (= Business to Business) steht für Geschäftsbeziehungen und den Informationsaustausch zwischen Firmen.

Da Social Media Reputation in den unterschiedlichen Informationsflüssen unterschiedlich bewertet wird und sich entwickelt, gehe ich differenziert auf den unterschiedlichen Informationsaustausch ein.

Wir freuen uns, wenn Sie Teil unserer Community werden!

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Social Media Reputation Teil 1

Wo und wie wird Reputation erworben?

Wir wissen jetzt, Reputation ist der Kernbegriff von „Social Media Reputation“.

Doch wie wird Reputation erworben und woher kommt sie?

Diese Fragen bewegen viele Menschen, bewusst und unbewusst. Die Antworten auf diese Fragen fallen sehr differenziert aus und haben unterschiedliche Gewichtungen. Wenden wir uns zuerst den Quellen zu, aus denen die Reputation eines Menschen und nur um den einzelnen Menschen geht es in diesem Beitrag, gespeist wird.

Reputations-Gewinn durch Offline Quellen

Die Offline-quellen sind Bücher, Zeitschriftenartikel, Zeitungsartikel, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Aufsätze.

Kurz: Alles was in gedruckter oder gesprochener Form, Hörfunk, Kassetten, CD’s usw. veröffentlicht wird!

Weitere Offlinequellen können Film und Fernsehen sein. Das bedeutet, je mehr Du in möglichst hoher qualitativer Form über diese Kanäle veröffentlichst, desto bekannter wirst Du und desto mehr steigt Deine Reputation im Vergleich zu anderen Menschen.

Oder anders gesagt, Deine soziale Anerkennung in der Gesellschaft wird größer!

Gewichtung der Offline Quellen

Nicht absolut natürlich, sondern in den sozialen Gruppen denen Du angehörst und die sich für die Themen interessieren, die Du bearbeitest, wird die Anerkennung am höchsten sein.

Je weniger sich andere soziale Gruppen für Deine Themen interessieren, desto mehr nimmt die Anerkennung gleitend ab.

Bezogen auf C2C bedeutet das:

♦ Du musst Deine Themen in so vielen sozialen Medien darstellen wie es Dir möglich ist und das so oft wie möglich.

♦ Wichtig dabei ist, dass Du eine Emotionalisierung erreichst.

Es kommt bei weitem nicht so auf fachliche Kompetenz an, als darauf dass Du die Gefühlswelt der anderen Personen erreichst.

♦ Du musst aufwühlen durch Bilder, Grafiken oder Schrift.

Damit erreichst Du eine hohe mediale Präsenz und auch Menschen die Deinen Themen nicht so nahe stehen beginnen sich dafür zu interessieren.

Daraus folgt, dass Deine Reputation in immer mehr unterschiedlichen sozialen Gruppen Aufmerksamkeit erregt und im positiven Falle, Deine Reputation steigt.

Wie Du aus diesem Diagramm entnehmen kannst, werden für Deine Reputation unterschiedliche Engagements in den unterschiedlichen sozialen Gruppen anders bewertet.

Bezogen auf B2C bedeutet das:

♦ Dein Unternehmen muss die fachliche Kompetenz ausstrahlen!

Am besten geschieht dies durch starke, also bekannte Marken, die mit Qualität und Seriosität assoziiert werden. Damit schaffst und stärkst Du das Vertrauen Deiner Zielgruppen.

♦ Da Du aber Personen ansprichst, ist die emotionale Komponente ein wesentlicher Faktor.

Hier gilt das was ich oben schon bei C2C ausgeführt hatte.Du musst emotionalisieren, dem Verbraucher Gefühl entgegen bringen und bei diesem starke Gefühle auslösen.

Bezogen auf B2B bedeutet das:

♦ Dein Unternehmen spricht andere Unternehmen an.

Hier steht die fachliche Kompetenz, Seriosität im Auftritt bei Werbemitteln, Markenstärkung durch vielfältige und gute Referenzen und das Erscheinungsbild Deiner Firma in der Öffentlichkeit absolut im Vordergrund.

♦ Emotionalisierung ist hier nachrangig.

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Gast Autor im Netz Cafe
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Reputations-Gewinn durch Online-Quellen

Die online Quelle ist das Web. Aber so undifferenziert betrachten wir das natürlich nicht. Wie werden Informationen über uns und von uns im Web gefunden? Hier eine, vermutlich unvollständige, Aufzählung:

  • Deine Website und damit der Content. Das heißt, die Informationen die Du auf Deiner Website präsentierst und ganz wichtig, wie Du diese präsentierst.
  • Dein Blog, wenn Du denn einen hast, ist eine gute Möglichkeit andere Menschen für sich zu interessieren und diese an dem was Du mitteilst, teilhaben zu lassen.
  • Die Blogs anderer. Wenn Du die Artikel anderer Menschen kommentierst, machst Du diese wiederum auf Dich aufmerksam. Du wertschätzt die Informationen anderer und erhältst diese Wertschätzung zurück.
  • Videos. Es gibt mittlerweile, außer Youtube, auch noch andere Videokanäle auf denen Du Videos über Dich oder Deine Themen veröffentlichen kannst. Genau wie bei Blogs, kannst Du die Videos anderer kommentieren und lenkst damit die Aufmerksamkeit auch auf Dich.
  • Podcast. Eine viel zu wenig beachtete Möglichkeit Informationen zu thematisieren und seine Meinung dazu zu formulieren.
  • Infografiken. Mit Infografiken kannst Du kompakt und schnell komplexe Informationen visuell darstellen und damit den meisten Menschen sehr gut vermitteln, was Du zeigen willst.
  • Soziale Netzwerke. Diese sind mit Sicherheit ein wesentlicher Faktor für die Beeinflussung Deiner Reputation und damit vor allem Deiner Social Media Reputation.
  • eBooks. Auch über eBooks kannst Du Deine Reputation beeinflussen. Allerdings sind eBooks, entgegen landläufiger Meinung, keineswegs so leicht zu schreiben und zu vermarkten.

Über das Web erreichst Du Milliarden von Menschen, jedoch nur ein winziger Bruchteil dieser Milliarden wird Dich wahrnehmen.

Das kann sprachliche, kulturelle oder auch interessenbezogene Gründe haben.  Das ist aber kein Hinderungsgrund warum Du das Web nicht nutzen solltest.

So könnte die Verteilung der Aufmerksamkeit Deiner Engagements im Web aussehen.

Natürlich fehlt hier die Aufgliederung nach den einzelnen Kanälen im Web. Aber das habe ich aus Vereinfachungsgründen vernachlässigt.

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